Die Form folgt der Funktion

Was hat ein Prinzip aus der Architektur mit Yoga zu tun?

Für mich bedeutet es ein ganz neues Verständnis und Erlebnis der Yoga Asanas.

Früher hatte ich bei bestimmten Asanas immer wieder Probleme, diese aufzubauen und zu halten. Es kostete mich extreme Anstrengung, so dass ich nach bestimmten Yoga Stunden immer sehr erschöpft war.

Warum? Ich wollte mit Kraft eine Asana aufbauen, und sie so in die Form, also die äußerlichen Ausrichtung, bringen.

Das Problem: Es stand nur die Form, die Ausrichtung der Asana im Vordergrund.

Wenn wir uns aber nur nach den Vorgaben der Ausrichtung, also der Form, richten, vergessen wir, dass jeder Körper anders ist.

Ein Beispiel:

Eine äußerliche Ausrichtung in einer bestimmten Asana ist zum Beispiel, dass der äußere Rand des Fußes parallel zum Mattenrand sein sollte. Aber das muss nicht für jeden Körper gut sein. Es gibt Knie oder Unterschenkel, die haben einen anders angewinkelten Fuß zu folge, obwohl alles gesund ist. Wenn jetzt hier der Fuß parallel zur Matte gehalten wird, kann das das Knie überbeanspruchen.

Die Funktion als Grundlage

Was ist eigentlich die Funktion der Muskeln und des Knochenbaus?
Sie sollen u.a. dem Körper Stabilität geben, aber auch Flexibilität zu gleich.

Somit sollte der Ausgangspunkt einer Asana immer Stabilität sein. Anschließend verbinden wir das dann mit Flexibilität und Leichtigkeit.

So wird die Asana komplett anders aufgebaut. Dein Körper erlangt Stabilität und geht dann mit einer gewissen angenehmen Leichtigkeit in die Endposition der Asana. Und das alles angepasst an Deinem Körper und Deinen Möglichkeiten.

Wie?

Das erfährst Du in der Yoga Stunde.

Alle Yoga Kurse findest Du in der Wochenübersicht: